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Der Vietnamkrieg war der bisher l?ngste Konflikt des 20. Jahrhunderts und ging schlie?lich im April 1975 zu Ende. Am 30. April fiel Saigon, die Hauptstadt S?dvietnams. 13 Tage zuvor war Phnom Penh, die Haupstadt Kambodschas, gefallen. In beiden F?llen hatten die USA nicht mehr interveniert.
Die im Dezember 1974 begonnene nordvietnamnesische Offensive brachte Erfolge der NVA in der Provinz Phuoc Long. Dies veranla?te sie zu einer noch ehrgeizigeren Offensive, um den S?den im Jahre 1976 ganz einzunehmen. Als die NVA Ban Me Thuot in der Provinz Da Lac ?berrante, traf sie auf einen schwachen Gegner.
Thieu ging davon aus, da? die NVA S?dvietnam teilen wollte. Er zog die Elite-Fallschirmj?gertruppe in den S?den zur?ck, die ARVN-Truppen gaben im Zentralen Hochland Pleiku und Kontum auf, um sich f?r eine Gegenoffensive neu zu formieren.
Ein Fl?chtlingsstrom folgte ihnen in den S?den, und die Moral und Disziplin der ARVN wurde br?chig. Diese Zeichen ge- brochenen Widerstandswillens ermutigte das Politb?ro in Hanoi zu Offensiven schon im M?rz 1975. St?dte und Provinzen im S?den fielen eine nach der anderen an die kommunistischen Truppen. Thieu trat zur?ck, ein versp?teter Verhandlungsver- such mit den Kommunisten war erfolglos. Mit dem Fallen von Saigon war auch der Vietnamkrieg beendet.
Washington konnte deb Siegen der Kommunisten in Indochina nur noch zusehen. Das l?ngste und blutigste amerikanische Abenteuer in der Periode des kalten Krieges endete in einer totalen Niederlage.
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